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TEV Miesbach – EHC Klostersee 2:6 (1:1, 0:3, 1:2)

By 27. März 2022No Comments

Was für ein Comeback! Der EHC Klostersee stand nach dem 1:3 zwei Tage davor zum Auftakt der auf drei Begegnungen kurzen Final-Serie in den Bayernliga-Playoffs mächtig unter Druck und quasi mit dem Rücken zur Wand. Beim Gastspiel am Sonntag im Oberland vor ausverkauftem Haus belehrten die Grafinger allen, die sie schon abgeschrieben hatten, eines Besseren. Dank einer beeindruckenden Vorstellung, die auf einer kompakten Defensive und einem überragend haltenden Philipp Hähl fusste, setzten sich die Rot-Weißen in Spiel zwei mit 6:2 durch. Damit trifft man sich am Dienstagabend (20 Uhr) auf Grafinger Eis zum endgültigen Showdown.

Mit einer Umstellung aller drei Verteidiger-Paare und dem Tausch der Mittelstürmer von Linie eins und zwei versuchte Trainer Dominik Quinlan frischen Wind in die eigenen Reihen zu bekommen. Mit Erfolg: Die Truppe um Kapitän Bernd Rische zeigte eine ganz andere Körpersprache als beim eher nervösen Beginn im ersten Endspiel-Vergleich und erarbeitete sich einige aussichtsreiche Möglichkeiten. Der Erfolg blieb allerdings aus und es folgte eine kalte Dusche. Einer der bis dahin wenigen Angriffe der Miesbacher führte zum 0:1 (11.). Danach brauchten die EHCler ein paar Minuten, um sich neu auszurichten. Noch vor Drittelende der Ausgleich nach einem Distanzschuss durch Yannick Kischer, der von Simon Roeder unhaltbar abgefälscht wurde (19.).

Die im Nachhinein gesehen vorentscheidende Phase spielte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts ab. Da waren die Klosterseer innerhalb von 63 Sekunden zwei Mal erfolgreich. Der nach überstandener Magen-Darm-Infektion wieder mitmischende Lynnden Pastachak traf einmal und bereitete das nächste Ding durch Nicolai Quinlan in Überzahl vor. Die neuformierte Offensivformation mit Pastachak, Florian Engel und Bob Wren, die insgesamt vier Treffer kreierte, war an diesem Abend von den Gastgebern nicht zu halten. Noch vor Beginn der letzten 20 Spielminuten hatten die Grafinger mit dem 4:1 weiter Druck vom Kessel genommen.

Mit viel Übersicht in der eigenen Zone ließ man die TEV-Versuche anschließend immer wieder ins Leere laufen – oder Puckfänger Hähl war zur Stelle. So lief die Zeit für den EHC Klostersee, der mit dem 5:1 in der 54. Minute endgültig durch war. Daran änderte auch ein weiteres Miesbacher Tor und deren Herausnahme des Keepers nichts mehr. Nicolai Quinlan versenkte einen Befreiungsschlag – wenn´s läuft, dann klappt eben alles – ins verlassene gegnerische Gehäuse.

Auf ein spannendes und erneut hochklassiges „finales Finale“ am Dienstag in Grafing!

TEV Miesbach: Anian Geratsdorfer (Timon Ewert); Sebastian Deml, Andreas Nowak, Johannes Bacher, Matthias Bergmann, Stefan Mechel, Alexander Kirsch, Florian Heiß; Michael Grabmaier, Bohumil Slavicek, Felix Feuerreiter, Christoph Fischhaber, Patrick Asselin, Stefano Rizzo, Franz Mangold, Florian Feuerreiter, Stephan Stiebinger, Maximilian Meineke, Benedikt Pölt, Alexander Thyroff.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Dominik Gräubig); Nicolai Quinlan, Christian Hummer, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Bernd Rische, Sebastian Sterr, Jan Fiedler, Maximilian Pröls; Lynnden Pastachak, Bob Wren, Florian Engel, Florian Gaschke, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Cedric Eibl, Jens Haller, Quirin Bacher.

Torfolge: 1:0 (10:22) Stefano Rizzo (Patrick Asselin, Matthias Bergmann); 1:1 (18:24) Simon Roeder (Yannick Kischer, Vitus Gleixner); 1:2 (20:36) Lynnden Pastachak (Florian Engel, Bob Wren); 1:3 (21:39) Nicolai Quinlan (Lynnden Pastachak, Bob Wren – 5:4); 1:4 (38:09) Florian Engel (Bob Wren, Lynnden Pastachak); 1:5 (53:39) Florian Engel (Nicolai Quinlan, Lynnden Pastachak); 2:5 (55:10) Christoph Fischhaber (Matthias Bergmann); 2:6 (57:49) Nicolai Quinlan (Christian Hummer – ENG).

Strafminuten: TEV Miesbach 14; EHC Klostersee 10.

Hauptschiedsrichter: Robert Paule und Markus Sperl.

Zuschauer: 1.050 (ausverkauft).